Hagen Reinhold

Kompromiss zur Bäderregelung: Warum M-V bald Torte ohne Kerze bietet, die keiner essen darf

Pressemitteilung

Anlässlich der Verkündung eines Kompromisses zur Bäderregelung in Mecklenburg-Vorpommern, erklärt der Bundestagsabgeordnete Hagen Reinhold (FDP):

Kompromiss zur Bäderregelung: Warum M-V bald Torte ohne Kerze bietet, die keiner essen darf

"Wenn es nach den Gewerkschaftern von Ver.di geht, würde MV seinen Gästen bald eine Torte ins Schaufenster stellen, nur ohne Kerzen und essen darf sie auch kein Gast, denn es ist ja geschlossen." stellt der FDP-Bundestagsabgeordnete Hagen Reinhold fest. „Die Landesregierung hat sich von Ver.di als Geisel nehmen lassen. Mit Minimalzielen wie der (Wieder-) Herstellung von Rechtssicherheit ist dem Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern kaum geholfen. Es ist Aufgabe der Landesregierung die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Wirtschaft zu erhalten und zu verbessern. Der vorgelegte Kompromiss erzielt das Gegenteil“, konstatiert Reinhold.

„Das Sonntagsarbeitsverbot ist ein Relikt aus der Vergangenheit. Es spiegelt die Arbeitswirklichkeit vieler Arbeitnehmer in M-V schon lange nicht mehr wider und schafft in Verbindung mit der Bäderregelung ein Zwei-Klassen-Recht. Der Art. 140 GG (respektive Art. 139 Weimarer Reichsverfassung) muss grundsätzlich auf den Prüfstand. Wir sollten diese überkommene Bestimmung überwinden und jedem freistellen, ob er am Sonntag öffnen möchte oder nicht.“

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