Hagen Reinhold

„Bloße Lippenbekenntnisse beindrucken Isegrim nicht!“

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Anlässlich der Ablehnung des Antrages der Schweiz an den ständigen Ausschuss der BernerKonvention des Europarates, den Wolf von „streng geschützt“ auf „geschützt“ herabzustufen,erklärt der Bundestagsabgeordnete Hagen Reinhold (FDP):

Reinhold: „Bloße Lippenbekenntnisse beindrucken Isegrim nicht!“

„Eine verpasste Chance!“, kommentiert Hagen Reinhold, FDP- Bundestagsabgeordneter aus Mecklenburg-Vorpommern die unentschlossene Haltung der Bundesregierung im Umgang mit demWolf. „Alle Ankündigungen den ‚Wolf ins Visier‘ nehmen zu wollenbleiben wirkungslos, solange der graue Jäger nach der Berner Konvention weiter als streng geschützt gilt. Bloße Lippenbekenntnisse beeindrucken Isegrim nicht, liebe Bundesregierung!“

„Der Vorstoß der Schweiz, beim ständigen Ausschuss der Berner Konvention des Europarates eine Herabstufung des Wolfes ausAnhang II ‚streng geschützt‘ in Anhang III ‚geschützt‘ zu erwirken, istdank der Bundesregierung gescheitert. Da sich Deutschland bei der entscheidenden Abstimmung im Europäischen Rat enthielt, gibt es unter den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union keinen Beschluss den Antrag der Schweiz zu unterstützen. Die Unionsstaaten mussten sich allesamt enthalten“, erklärt Reinhold.

„Die Zerstrittenheit der Regierungskoalition in Berlin lähmt nun sogar die Handlungsfähigkeit der Europäischen Union“, konstatiertReinhold. Er fordert: „Der Wolf muss ins Jagdrecht aufgenommenwerden, denn für seine exponentiell wachsende Population fehlt es an einem natürlichen Fressfeind. Und wir brauchen endlich verbindliche Kriterien, wann das Verhalten eines Wolfes seinen Abschuss rechtfertigt. Weder das eine, noch das andere ist unter einerdermaßen zerstrittenen Bundesregierung zu erwarten.“

Kontaktdaten

Hagen Reinhold, MdB

Platz der Republik 1 | 11011 Berlin

Telefon: +49 30 227-78388

Fax: +49 30 227-70390

hagen.reinhold@bundestag.de

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