Hagen Reinhold

Reinhold: "Bund muss Verantwortung für seine 'Munitionshalden' übernehmen!"

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Der FDP-Bundestagsabgeordnete Hagen Reinhold fordert Innenminister Seehofer dazu auf zusammen mit dem Land M-V Konzepte zur schnelleren Beräumung von Munitionsaltlasten auf Bundesliegenschaften vorzulegen:

"Die Munitionsbelastung unserer Küsten und Wälder sollten wir nicht auf die leichte Schulter nehmen. Teilweise handelt es sich im wahrsten Sinne des Wortes um Zeitbomben!" Neben den zunehmend korrodierenden Hinterlassenschaften des 2. Weltkrieges an den deutschen Küsten seien auch zahlreiche Flächen an Land schwer mit alter Munition belastet. "Dieses Problem einfach im Boden auf sich beruhen zu lassen kann verheerende Folgen haben. Das haben der Brand in Lübtheen aber auch die Brände in Brandenburg zweifelsfrei gezeigt", hält Reinhold fest. Einzig dem engagierten Einsatz der Rettungskräfte sei es zu verdanken, dass der Großbrand relativ schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte.

"Wir können jetzt aber nicht einfach wieder zum Normalbetrieb zurückkehren und auf den nächsten Großbrand warten!", sagt der Bundestagsabgeordnete aus Mecklenburg-Vorpommern und verweist auf die Verantwortung des Bundes. Vor der Bundeswehr sei der Truppenübungsplatz in Lübtheen von Wehrmacht und Nationaler Volksarmee genutzt worden. "Die Truppenübungsplätze in Deutschland sind ohne jeden Zweifel, zum größten Teil, von unseren eigenen Truppen munitionsverseucht hinterlassen worden. Dies ist eindeutig schuldhaftes Handeln, das die Verantwortung für die Räumung vom Land auf den Grundstückseigentümer verschiebt. Wenn Innenminister Seehofer nur eine Einsicht aus Lübtheen mitnimmt, dann hoffentlich die, das es keinen Grund für den Bund gibt, sich vor der Verantwortung für seine alten 'Munitionshalden' wegzuducken! Konzepte für eine schnelle Räumung müssen endlich auf den Tisch! Und bereits vorliegende Konzepte, wie für Lübtheen, müssen schnellstmöglich umgesetzt werden!"

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