Hagen Reinhold

„Wenn es anders nicht mehr geht, muss geschossen werden!“

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Zum Bericht der Agrar- und Umweltministers Till Backhaus erklärt der Bundestagsabgeordnete Hagen Reinhold (FDP):

„Wenn es anders nicht mehr geht, muss geschossen werden!“

„Bei der aktuellen Rechtslage von ‚Wolfsmanagement‘ zu sprechen halte ich für abenteuerlich. Zu einem ernsthaften Management der Wolfspopulation gehört auch die Entnahme verhaltensauffälliger Tiere. Solange diese aber rechtlich nahezu unmöglich ist, kann von ‚managen‘ keine Rede sein“, sagt Hagen Reinhold, Mitglied der FDP-Bundestagsfraktion.

Ende Oktober riss im Kreis Ludwigslust-Parchim ein einzelner Wolf mit einem Mal 34 Schafe. „Wenn sich ein einzelnes Tier derart verhält, dann geht es nicht länger ohne zu schießen“, sagt Reinhold. „Die Schutzbestimmungen der Berner Konvention des Europarats hinken den letzten Entwicklungen hinterher. Aktuell befindet sich der Wolf noch im Anhang II (streng geschützt) der Konvention. Eine Initiative der Schweiz, sieht vor, den Wolf in den Anhang III (geschützt) zu verschieben. Das würde den grauen Jäger nicht grundsätzlich zum Abschuss freigeben, aber in Ausnahmefällen eine effektive Handhabe schaffen. Backhaus muss zusammen mit seinen Kollegen aus den anderen Bundesländern bei der Bundesregierung Druck machen. Deutschland sollte sich dem Vorstoß der Schweiz anschließen“, fordert Reinhold.

Kontaktdaten

Hagen Reinhold, MdB

Platz der Republik 1 | 11011 Berlin

Telefon: +49 30 227-78388

Fax: +49 30 227-70390

hagen.reinhold@bundestag.de

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