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Hagen Reinhold: „Ver.di will dem Tourismus in M-V ein Bein stellen!“

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Anlässlich des von Ver.di angestoßenen Streits um die Bäderregelung für Mecklenburg-Vorpommern erklärt der Bundestagsabgeordnete Hagen Reinhold (FDP):

Hagen Reinhold: „Ver.di will dem Tourismus in M-V ein Bein stellen!“

„Wenn es nach dem Willen der Gewerkschaft Ver.di geht, dann lassen wir unsere Gäste zukünftig vor verschlossenen Türen stehen“, erklärt Hagen Reinhold, Bundestagsabgeordneter der FDP aus Mecklenburg-Vorpommern. „Wenn die Bäderregelung aufgehoben würde, würden sich viele jener Touristen aus aller Welt, die Mecklenburg-Vorpommern jedes Jahr so gerne besuchen, für ein anderes Reiseziel entscheiden“, ist Reinhold überzeugt.

Schon jetzt macht M-Vs östlicher Nachbar Polen dem Tourismus im Land ordentlich Konkurrenz. „Die Polen klappen am Sonntag keinen Bürgersteig hoch. Sie versuchen inzwischen nicht nur durch ihre Preise, sondern auch durch immer besseren Service zu glänzen. Am Sonntag einkaufen gehen zu können, gehört einfach dazu“, so Reinhold.

Auch Schleswig-Holstein hat eine Bäderregelung, die Geschäften in touristischen Orten das Öffnen an Sonntagen erlaubt. „Jetzt die Bäderregelung in M-V zu Fall zu bringen, wie Ver.di es mit ihrer Klage anstrebt, hieße sich selbst ein Bein zu stellen! Wir sollten Wege suchen in Deutschland und Europa wettbewerbsfähiger zu werden. Anstatt der Bäderregelung sollten wir das Sonntagsarbeitsverbot kippen“, gibt Reinhold zu bedenken.

„Wir benachteiligen unsere Städte und Gemeinden, denen es nicht gelungen ist, in die Bäderordnung aufgenommen zu werden. Das Sonntagsarbeitsverbot ist ein Relikt aus der Vergangenheit. Es spiegelt die Arbeitswirklichkeit vieler Arbeitnehmer in M-V schon lange nicht mehr wider und wirkt als ein Bremsblock für unser touristisches Gewerbe. Wir sollten diesen Bremsblock wegziehen und jedem freistellen, ob er am Sonntag öffnen möchte oder nicht.“

Kontaktdaten

Hagen Reinhold, MdB
Platz der Republik 1
11011 Berlin
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Fax: +49 30 227-70390
hagen.reinhold@bundestag.de